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Gründerstory

Warum wir ContainerAI gebaut haben

Von Marc Palma · 6 Min. Lesezeit · 2026-03-10

Container-Logistik Dashboard von Structure AI

In über 25 Jahren in der Logistik habe ich bei verschiedenen Speditionen gearbeitet und dabei eines immer wieder gesehen: Prozesse, die unnötig kompliziert sind. Systeme, die nicht miteinander reden. Und überall Excel-Tabellen, die irgendwann niemand mehr durchblickt.

Bei meiner eigenen Firma, der ECO Containertrans GmbH, haben wir irgendwann angefangen, KI-gestützte Workflows einzusetzen – zunächst für kleine Dinge, dann für immer mehr Bereiche. Automatische PDF-Einlesung, Chatbots mit Datenzugriff, Nutzung von öffentlich verfügbaren Tracking-Daten. Und dabei habe ich gemerkt: Das meiste, was in Speditionen täglich mühsam per Hand gemacht wird, geht einfacher. Deutlich einfacher.

Die Idee entstand aus einem Gespräch

Als mich dann ein Freund ansprach, der sich gerade selbstständig gemacht hatte, sah ich eine Chance: Warum nicht einfach mal ausprobieren, ob man eine Speditionssoftware mit KI-Mitteln bauen kann? Nicht als Spielerei, sondern als echtes Werkzeug für den Alltag.

Von Anfang an waren mir bestimmte Punkte besonders wichtig:

Automatische PDF-Einlesung – weil in der Logistik jeden Tag dutzende Dokumente ankommen, die jemand manuell abtippen muss. Das muss nicht sein.

Einfache Schnittstellen-Anbindung – weil jede Spedition andere Systeme nutzt und niemand monatelang auf eine Integration warten will.

Ein Chatbot mit echtem Datenzugriff – nicht nur ein netter FAQ-Bot, sondern einer, der tatsächlich in die Daten schauen und Antworten liefern kann.

Tracking-Daten automatisch nutzen – statt manuell Carrier-Websites abzufragen.

Das eigentliche Problem: Onboarding-Kosten

Und dann gibt es noch einen Punkt, der mir besonders am Herzen liegt: die Kosten. Große Speditionssysteme kosten in der Einführung schnell fünf- oder sechsstellige Beträge. Für ein Unternehmen mit 5 oder 10 Mitarbeitern ist das nicht zu stemmen. Und genau das ist unser Fokus bei Structure AI.

Wir wollen kleinen Unternehmen den Zugang zu KI ermöglichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine kleine Anwendung wie ein PDF-Creator ist oder eine größere Lösung wie ContainerAI als komplettes Speditionssystem. Jedes Unternehmen verdient Software, die den Arbeitsalltag leichter macht – unabhängig vom Budget.

Was daraus geworden ist

Heute ist ContainerAI ein System, das Container-Logistik von der Auftragserfassung bis zur Abrechnung abbilden kann. Es liest PDFs automatisch ein, bietet Echtzeit-Tracking und lässt sich an bestehende Systeme anbinden. Und es kostet keine Unsummen in der Einführung.

Ist es perfekt? Nein. Aber es wird jeden Tag besser – weil wir nah an unseren Kunden sind und zuhören, was im Alltag wirklich gebraucht wird. Und das macht für mich den Unterschied: Software, die aus der Praxis kommt, nicht aus dem Elfenbeinturm.

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